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Hamburg: Entwicklung von Wissenschaft und Hochschulbildung in Kuba. Gitarrenabend mit Joaquín Clerch   

23. September 2019 @ 19:30 - 21:00

Lateinamerikanischen und karibischen Herbstfestes 2019 in Hamburg

 23/09/2019 von 19:30 bis 21:00 Uhr

Freier Eintritt

Ort:

  Instituto Cervantes (Hamburg)

        Fischertwiete 1 Chilehaus Eingang B

        20095 Hamburg

 

Entwicklung von Wissenschaft und Hochschulbildung in Kuba. Gitarrenabend mit Joaquín Clerch     

Teilnehmer

María Milagros Franco Suárez, Botschaftsrätin

Joaquín Clerch, Gitarrist

 

Informationen

Die Botschaft der Republik Kuba in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Cervantes-Institut Hamburg freut sich, anlässlich des 500-jährigen Bestehens der Stadt Havanna und des 250. Geburtstages von Alexander von Humboldt einen Vortrag und ein Rezital für klassische Gitarre zu präsentieren.

María Milagros Franco Suárez, Diplom – Internationale Beziehungen des Higher Institute of International Relations of Cuba, skizziert kurz die Geschichte der Entwicklung der Hochschulbildung und der Wissenschaft in Kuba von 1959 bis heute, die Priorität, die der Entwicklung dieser Sektoren in den kommenden Jahren eingeräumt wird, und stellt die internationalen akademischen Dienstleistungen der kubanischen Universitäten sowie die wichtigsten wissenschaftlichen Projekte, in denen sie arbeiten, insbesondere in der pharmazeutischen Medizinindustrie und Biotechnologie, und die wichtigsten wissenschaftlichen Forschungsprojekte, die derzeit zwischen Kuba und Deutschland entwickelt werden, vor.

Am Ende der Aktivität wird der berühmte kubanische Gitarrist und Komponist Joaquín Clerch ein Rezital mit klassischer kubanischer Musik anbieten, zu dem auch „La ciudad de las columnas“ des berühmten Komponisten Leo Brouwer gehört, das Joaquín Clerch geschrieben und ihm gewidmet ist. Er wird auch „Sonate“ von Antonio José spielen und den Abend mit zwei spanischen Stücken abschließen, „Leyenda“ von Isaac Albéniz und „Danza española“ von „La vida breve“ von Manuel de Falla, arrangiert von Joaquín Clerch.

Joaquín Clerch (Havanna, 1965) begann sein Gitarrenstudium bei der Lehrerin Leopoldina Núñez in Havanna. Dann ging er an die National School of Arts und später an die Higher Institute of Arts. Seine Gitarrenlehrer waren Marta Cuervo, Antonio A. Rodríguez Delgado, Rey Guerra, Costas Cotsiolis und Leo Brouwer; bei Carlos Fariñas studierte er Musikkomposition.

1990 reiste er als Mozarteum-Stipendiat nach Salzburg, wo er Gitarre bei Eliot Fisk, Alte Musik bei Nikolaus Harnoncourt und Anthony Spiri sowie Neue Musik bei Oswald Salaberger studierte. Sein Studium schloss er 1991 mit höchster Auszeichnung ab und erhielt den Preis des österreichischen Kulturministeriums für herausragende Studierende. Clerch erhielt 2009 zusammen mit Anette Maiburg und Pancho Amat für sein Album „Classica Cubana“ einen Echo Klassik Award.

Der kubanische Gitarrist konzertierte in zahlreichen Städten auf der ganzen Welt und konzertierte mit bedeutenden Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Stuttgart und Bogotá, dem Bayerischen Rundfunkorchester, dem Slowakischen Symphonieorchester, dem Kubanischen Nationalen Symphonieorchester und dem Salzburger Mozarteum Orchester. Sein Werk „Yemayá“ erhielt 1987 den ersten Preis beim National Composition Competition in Havanna und beim International Guitar Competition in Toronto. Clerch nahm zwei ihm gewidmete Konzerte auf: Leo Brouwers Concierto de La Habana (1998) und Carlos Fariñas‘ Concierto para guitarra y orquesta (1996) mit dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria unter der Leitung von Adrian Leaper. Derzeit ist er Gitarrenlehrer an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf (Robert Schumannde Universität Düsseldorf).

 

 

 

 

Details

Datum:
23. September 2019
Zeit:
19:30 - 21:00