Aktuelles aus dem Netzwerk Cuba

Ehrendes Gedenken an Fidel am 4. Dezember 2016 in Berlin

Kubafahnen vor dem Kanzleramt in Berlin
Kubafahnen vor dem Kanzleramt in Berlin

Das Bundeskanzleramt: Ein ungewöhnlicher Ort für eine Kuba-Veranstaltung. Aber wir hatten diesen Ort ganz bewusst gewählt: Wir wollten darauf aufmerksam machen, dass die deutsche Bundesregierung bis heute nicht den Anstand hatte, der kubanischen Regierung, dem kubanischen Volk und den Angehörugen Fidel Castros eine würdevolle Beileidsbekundung auszusprechen.

Rund einhundert Kubafreunde hatten sich vor dem Bundeskanzleramt eingefunden, um am heutigen Tag der Beisetzung Fidels in Santiago de Cuba dieses großen Revolutionärs, Internationalisten und langjährigen Präsidenten der Republik Kuba zu gedenken. Mit Kubafahnen, den Symbolen der Bewegung 26. Juli, mit Fotos des Comandante zeigten die Kubafreunde aus den verschiedenen Solidaritätsgruppen ihre Anteilnahme und demonstrierten zugleich die Geschlossenheit der Solidaritätsbewegung und den Willen, die Solidarität mit dem sozialistischen Kubas fortzusetzen.

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Hasta Siempre, Comandante!

Zum Tod von Fidel Castro Ruz
Mit tiefer Trauer haben das cubanische Volk und seine Freundinnen und Freunde in ganz
Amerika, in aller Welt, und damit auch die Cuba-Solidaritätsbewegung in der BRD zur
Kenntnis nehmen müssen, dass am gestrigen Freitagabend, dem 25. November 2016 der
Comandante en Jefe de la Revolución Cubana, Fidel Castro Ruz, verstorben ist.
Mit dem Tod von Fidel Castro verliert die Menschheit eine Persönlichkeit von höchstem
Format. Die historische Leistung des cubanischen Volkes und seiner Revolution von 1959
unter der Führung von Fidel Castro haben auch fortschrittliche, linke, sozialistische und
kommunistische Menschen im imperialistischen Norden unseres Planeten im Kampfe für
eine bessere Welt inspiriert. Die cubanische Revolution mit Fidel Castro war immer ein Referenzpunkt
dafür, dass eine bessere Welt als Alternative zum Kapitalismus möglich ist.
Fidel Castro hat diese Zuversicht charismatisch verkörpert, hat die Revolution gelebt und
vorangetrieben, und zwar gegen alle Widerstände, Subversion und allen Terror (darunter
über 600 Attentatsversuche!) der benachbarten Supermacht USA und anderer imperialistischer
Regierungen. Er war ein Revolutionär aus der sogenannten Dritten Welt. Emanzipation
und Befreiung der Menschen hat eine unabdingbare Voraussetzung, sich von der Kontrolle
durch den Imperialismus zu befreien. Schon früh gewann Fidel die Erkenntnis, welche
große Bedeutung der Dritten Welt als eigenständiger politischer Kraft in Zukunft zukommen
würde. Fidel Castro knüpfte eine ganze Reihe persönlicher Beziehungen zu führenden Politikern
Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und er entwickelte sich zu einer der führenden und
einflussreichsten Persönlichkeiten der Dritten Welt-Bewegung. Selbst seine Feinde mussten
zähneknirschend seine standhafte Haltung gegenüber den mächtigen USA anerkennen.
Unter seiner Führung wurde Cuba zu einem Vorbild an internationalistischer Politik und Solidarität:
so beim Befreiungskampf in Angola, der das Ende des Kolonialismus und die Todesstunde
des Apartheidregimes in Südafrika einläutete, und in seiner Solidarität mit dem fortschrittlichen
Lateinamerika und dem Aufbau selbstbestimmter Gesellschaften und sozialer
Entwicklungen dort. Beispielgebend war auch Fidel Castros Kampf für den Frieden und für
Umwelt- und Klimaschutz, die durch den globalisierten neoliberalen Kapitalismus gefährdet
sind. Unvergessen seine Aussage, die immer wieder durch Taten gelebt wurde und wird:
„Wir geben nicht nur das, was wir übrig haben, sondern wir teilen, was wir haben. Das ist der
Humanismus, der die cubanische Gesellschaft prägt.“
Wir übermitteln unser herzliches Beileid an die Familienangehörigen, an die compañeras
und compañeros, an das cubanische Volk das weiterhin unter schwierigsten Bedingungen
an einer Weiterentwicklung des cubanischen Sozialismus arbeitet.
Wir werden im Geiste Fidels weiterhin unermüdlich und immer wieder neu Cuba auf seinem
Weg für die selbstbestimmte Entwicklung unterstützen und an der Seite des sozialistischen
Cuba wirken. Denn – wie Fidel Castro immer wieder betonte:
Eine bessere Welt ist möglich!
Vorstand des Netzwerk Cuba –Informationsbüro- e.V.

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BESUCH AUS NEW YORK BEIM NETZWERK CUBA

Für drei Tage war die Direktorin der Interreligiösen Stiftung für Gemeinde-Organisierung (IFCO) aus New York City in Berlin, eingeladen vom NETZWERK CUBA. Sie leitet zugleich das Projekt „Pastoren für den Frieden“, das sich unter anderem mit zivilem Ungehorsam gegen die zerstörerische und völkerrechtswidrige Blockadepolitik der US-Administration gegen Cuba engagiert. Gail Walker führte in Berlin Gespräche mit politischen und kirchlichen Persönlichkeiten, und sie berichtete darüber, dass die US-Steuerbehörde ihre Organisation IFCO wegen ihrer Solidaritätsarbeit seit vielen Jahren unter Druck setzt und derzeit mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit droht.
In einer Veranstaltung im Lateinamerika-Institut der FU Berlin schilderte sie zum Beispiel die jährliche stattfindenden „Friendshipment Caravans“, mit denen die Öffentlichkeit in den USA über die Beziehungen zu Cuba und die realen Verhältnisse in dem sozialistischen Land informiert werden soll, und mit der Kongressabgeordnete aufgeklärt werden sollen. Dies wird umso wichtiger, als in Zukunft ein völlig unberechenbarer, rassistischer, arroganter und ignoranter Milliardär als Präsident agieren kann. Daher wurde auch darüber gesprochen, die Kooperation zwischen den Soli-Organisationen in den USA und denen in Europa künftig zu verstärken.
Gail reiste dann weiter nach Brüssel sowie zum Europatreffen der Cuba-Solidarität nach Stockholm, an dem auch zahlreiche AktivistInnen der Cuba-Solidaritätsgruppen aus der BRD teilnehmen.
 

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Spendenaufruf / Hilfe für Cuba wegen Schäden von Hurrikan Matthew

Liebe Cuba-Freundinnen und Cuba-Freunde,
wir freuen uns über die vielen kleinen und großen Spenden für Cuba in Folge des Hurrikans Matthew. Bis zum 23.11.2016 sind insgesamt 36.250,00 € eingegangen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Hurrikan Matthew war der schlimmste Wirbelsturm seit 9 Jahren, sogar noch stärker als "Sandy 2012", und zerstörte große Teile der Infrastruktur!" Wir werden das Geld so schnell wie möglich nach Cuba weiterleiten.
Vorstand Netzwerk Cuba

GRAFIK zu Hurrikan-Schäden in Ostkuba

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Offener Brief des Netzwerk Cuba an Auswärtiges Amt nach dem zerstörerischen Hurrikan „Matthew“

Sehr geehrter Bundesminister Steinmeier,
die verheerenden Folgen des Hurrikans MATTHEW in Haiti, den ostcubanischen Provinzen
und Bahamas sowie Florida sind schockierend. Der Hurrikan hat trotz der aufwändigen
Schutzvorkehrungen gerade auch im Osten Cubas immense Schäden angerichtet, die regionale
Infrastruktur beschädigt und Gebäude und landwirtschaftliche Flächen zerstört. Weiter: Cuba braucht Unterstützung

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Deine Stimme gegen die Blockade!

Seit 55 Jahren wollen die USA das sozialistische Kuba mit der längsten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die je gegen ein Land verhängt wurde, in die Knie zwingen. Unterstützen Sie jetzt die Forderung zur Beendigung der Blockade. Klicke auf »VOTAR«!

Spanisch:  http://www.cubavsbloqueo.cu/es

Englisch:  http://www.cubavsbloqueo.cu/en

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Veranstaltungsreihe: Kubas gelebte Solidarität - Ein Beispiel für Fairness & Respekt zwischen den Völkern

Das kubanische Programm internationaler Solidarität ist beispielhaft in der medizinischen Grundversorgung, bei Katastrophen und Epidemien und wird regelmäßig von WHO, UNO & UNESCO gelobt.
Dr. Diáz Bartólo berichtet vom beispielhaften Einsatz gegen die Ebola-Epidemie in Afrika.

Veranstaltungstermine & -orte:
Mo 19.09. Frankfurt 19:00h Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Str. 24
Di 20.09. Bonn 19:30h Außenstelle Botschaft Kubas, Kennedyallee 22
Mi 21.09. Bochum 19:30h Evangelische Stadtakademie, Westring 26c
Do 22.09. Paderborn 19:00h Kulturwerkstatt (Studio), Bahnhofstr. 64
Fr 23.09. Hamburg 19:30h UKE, Martinistraße 52, Geb. N 61, Hörsaal Anatomie
Mo 26.09. Bremen 19:30h paradox e.V. (Kommunik.Zentrum),Bernhardstr.12
Di 27.09. Braunschweig 19:00h Haus d. Kulturen,Am Nordbahnhof1A
Mi 28.09. Schwerin 19:00h Schleswig-Holstein-Haus Gartensalon,Puschkinstr.12
Do 29.09. Berlin 19:00h Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72
Fr 30.09. Leipzig 19:00h Papa Hemingway, Peterssteinweg 10
Di 04.10. München 19:00h Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64
Mi 05.10. Konstanz 19:00h Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1m
Do 06.10. Marburg 19:30h DGB-Haus Marburg, Bahnhofstr. 6 

zum Flyer: http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/wp-content/uploads/2016/08/DIN_lang_Flyer_Kubas_interantionalismus_CMYK_2016-08-24.pdf

 

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Glückwunschschreiben an Fidel zum 90.

Aus Anlass des 90. Geburtstages von Fidel Castro am 13.08.2016 verfasste der Vorsitzende des Netzwerkes Cuba e.V., Harri Grünberg ein Glückwunschschreiben >>>

Pressemitteilung des Vorstands - Herzlichste Glückwünsche an Fidel Castro zum 90sten

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