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Schon kurz nach der Revolution in Cuba begann die US-Administration 1960 unter Eisenhower mit einer Wirtschafts- Handels- und Finanzblockade gegen Cuba. Ziel war der Sturz der revolutionären Regierung.

Rechtliche Grundlage für die Einführung war der „Trading With The Enemy Act“ (TWEA) von 1917. Demnach sind Handel oder finanzielle Transaktionen mit einem Kriegsgegner oder einem Land, über das der nationale Notstand erklärt wurde, verboten.

Seit 1978 wird von jedem US-Präsidenten in Bezug auf Kuba der nationale Notstand um ein Jahr verlängert.

Weitere Verschärfungen der Blockade gab es

1992  mit dem Torricelli-Gesetz  und

1996 mit dem Helms-Burton Gesetz

Erstmals wurde die US-Blockade gegen Cuba in ein Gesetz gegossen, womit die Entscheidung über dessen Anwendung im Großen und Ganzen nicht mehr in der Entscheidungsgewalt des jeweiligen US-Präsidenten lag.