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"Cuba Sí" wurde im Juli 1991 als Arbeitsgemeinschaft (AG) beim Parteivorstand der PDS gegründet.

Wir sind innerhalb der PDS eine politisch selbständig wirkende AG, in der jeder unabhängig von Parteizugehörigkeit und weltanschaulichen Ansichten mitarbeiten kann, um für die sofortige bedingungslose Aufhebung der kriminellen Blockade der USA-Regierung gegen Kuba einzutreten;

dem kubanischen Volk in seinem Überlebenskampf und bei der Verteidigung seiner Souveränität und seiner sozialistischen Werte politische und materielle Unterstützung zu leisten.

Über 45 bundesweit arbeitende "Cuba-Sí"- Regionalgruppen wirken eigenständig in diesem Sinne.

Unsere politische Solidarität

Als Linke in einem der reichsten Länder der Welt sehen wir es als unsere Pflicht an, für das Recht auf Entwicklung und Selbstbestimmung der ausgebeuteten Länder dieser Welt einzutreten. Kuba kommt dabei eine Schlüsselstellung zu, weil es durch sein soziales und politisches System der Welt zeigt, dass es Alternativen zum Kapitalismus gibt, und weil das kubanische Gesellschaftssystem genau deshalb von den USA und seinen Verbündeten abgestraft und vernichtet werden soll.

Daher unsere politische Unterstützung für Kuba durch:

  • Verbreitung von Informationen über die Entwicklung und Realität in Kuba mit Informationsständen, Vorträgen u.ä.
  • Demonstrationen, Mahnwachen vor USA-Vertretungen, Unterschriftensammlungen - Unterstützung von internationalen wissenschaftlichen und politischen Konferenzen in und über Kuba
  • Unterstützung von internationalen wissenschaftlichen und politischen Konferenzen in und über Kuba
  • Förderung des kulturellen Austausches mit Kuba
  • Diskussionen über gesellschaftliche Alternativen

Dieser Diskussionsprozess fand einen ersten Höhepunkt mit der Internationalen Che-Guevara-Konferenz 1997 in Berlin und wird durch die Rosa-Luxemburg-Konferenzen fortgesetzt, die wir jedes Jahr gemeinsam mit der Tageszeitung "junge Welt" organisieren.

Als Teil der global agierenden sozialen Bewegungen möchten wir mit unseren Aktionen und mit diesen Konferenzen den Diskussionsprozess über Internationalismus und Alternativen zur herrschenden neoliberalen Globalisierung befördern.

Dabei stützen wir uns auch auf Erfahrungen der Kubanischen Revolution und der Befreiungsbewegungen Lateinamerikas.

 

 
 

Unsere materielle Solidarität

"Milch für Kubas Kinder"

Mit diesem Projekt haben wir 1991 begonnen, als die Bundesregierung die Verträge der DDR mit Kuba, darunter den über die Lieferung von Milchpulver, einseitig kündigte. Wir sammelten Spenden, um Milchpulver für Kubas Kinder zu kaufen. Seit 1993 unterstützt Cuba Si mit finanziellen und materiellen Spenden Projekte, die dazu beitragen, dass direkt in Kuba mehr Milch produziert werden kann.

Diese Projekte für eine nachhaltige Entwicklung in der weideabhängigen, ökologisch angepassten Milchproduktion werden in Zusammenarbeit mit der Kubanischen Vereinigung für Tierproduktion (ACPA) in den Provinzen Havanna, Sancti Spíritus und Guantánamo durchgeführt.

Die Anwendung der neuen Technologien - Milchproduktion ohne Kraftfutter und Einsatz chemischer Düngemittel auf der Grundlage proteinhaltiger Pflanzen - wurde zu Beginn im Pilotprojekt Valle del Perú, Provinz Havanna, von Wissenschaftlern der Humboldt-Universität Berlin beratend begleitet.

In den Projekten eingeschlossen ist die Verbesserung der sozialen Infrastruktur in den jeweiligen Regionen.

Ergebnisse:

Erhöhung der Milchproduktion in den Projekten
Verbreitung und Anwendung der neuen Weidetechnologie in anderen Regionen des Landes - Verbesserung der Arbeits
und Lebensbedingungen der Landarbeiter, u.a. durch den Bau von Wohnungen, die schrittweise Nutzung von Biogas für die Kantinen und Wohnungen, materielle Unterstützung für die Polikliniken und Schulen der Regionen.

Mit einem Sojaprojekt in den Jahren 1996/97, welches sich mittlerweile finanziell selbst trägt, haben wir dazu beigetragen, dass für die Kinder zwischen dem 7. und 13. Lebensjahr in der Provinz Havanna die Versorgung mit dem eiweißhaltigen Milchersatz Sojajoghurt gewährleistet ist.

Andere Beispiele unserer materiellen Solidarität

Mit den Spenden auf unser Konto "Kuba muß überleben" finanzieren wir u.a:

  • die Entsendung von Containern mit materiellen Spenden an die Milchprojekte sowie für das Gesundheits- und Bildungswesen der jeweiligen Provinzen.
  • die Unterstützung von soziokulturellen Projekten,
  • Soforthilfemaßnahmen nach Naturkatastrophen

 

Der Koordinierungsrat Cuba Sí beim Parteivorstand der PDS, Februar 2003

 

 
 
Kontakt:
 

Cuba Sí
Kl. Alexanderstr. 28
10178 Berlin
Tel: 030-24009455
       030-24009456
Fax:030-24009409

email: berlin@cuba-si.org

 

www.cuba-si.org

 

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