Unser Projekt:
Projekt Solidarität mit Alamar
Alamar ist ein Stadtteil von La Habana. Er liegt im Osten an den
Playas del Este, ca. 15 km vom Zentrum Habanas entfernt.
Alamar ist eine der modernen Wohnsiedlungen, die nach der Revolution
von Cubanerinnen und Cubanern in der Freizeit aufgebaut wurden.
Sie trugen mit dazu bei, dass die Slums in Habana verschwanden.
Die Wohnungen gehören den Menschen, die sie gebaut haben und
jetzt darin wohnen.
In Alamar leben ungefähr 90 000 Menschen. Alamar ist in drei
Verwaltungsbezirke aufgeteilt. Unsere Patenschaft gilt einem dieser
Bezirke.
Über die Poder Popular, die cubanische Volksvertretung, haben
wir uns konkret für Kindergärten, Schulen und die Poliklinik
engagiert, zum Beispiel für die:
Kindertagesstätte: Circulo lnfantil „Mariana
Grajales“
In ihr werden 135 Kinder von 6 Monate bis 3 Jahre ganztägig
inklusive Verpflegung betreut. Es fehlt an fast allem, angefangen
bei Spielzeug - das Vorhandene wurde fast vollständig aus Pappmaché
hergestellt - über Geschirr für die Küche, Reinigungsmittel,
Farben und sonstige Materialien für die Renovierung. Von den
Spendengeldern konnten sie beispielsweise ihren Kühlschrank
reparieren. Nun ist es nicht mehr notwendig, dass die Lebensmittel
von den Eltern gekühlt werden müssen.
Grundschule: Escuela Primaria „Jesus Menendez“
für das 1. - 6. Schuljahr. Sie hat 810 Kinder, 35 Kinder je
Klasse, 41 Lehrerinnen und 6 Lehrer sowie einen Schulgarten für
die Selbstversorgung. Sie kauften Reinigungs- und Renovierungsmaterial
von unseren Spendengeldern.
Volksschule: „Republica Popular de Angola“
für das 7.- 9. Schuljahr. Sie hat 602 SchülerInnen, 36
Leh-rerinnen und 9 Lehrer. Neben pädagogischem Material brauchte
die Schule dringend Putzmittel und Ersatzteile (Motor, Sägeblätter,
Bohrer) für die Maschinen im Werk-unterricht, die sie sich
nun kaufen konnten.
In Zukunft werden wir einen Teil unserer Arbeit etwas weiter in
den Westen von Cuba verlagern.
Wir wollen im Rahmen der Lokalen Agenda 21 die Beziehungen zwischen
Düsseldorf und der cubanischen Provinzstadt Pinar del Rio,
die bekannt ist für ihre Tabakfabriken und ihre innovativen
Umweltprojekte, vertiefen.
Unser Ziel ist ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen den
beiden Städten. Für diese Arbeit planen wir zur Zeit konkret
die Unterstützung folgender Projekte:
Botanischer Garten in Pinar del Rio
Mit Unterstützung von deutschen Arbeitsgruppen (FG Berlin-Cuba)
entsteht nahe bei Pinar del Rio zur Zeit ein botanischer Garten.
Er soll die einheimische Pflanzen- und Tierwelt zum einen erhalten
und zum anderen der Öffent-lichkeit zugänglich machen.
Die cubanische Regierung un-terstützt das Projekt mit ihren
Möglichkeiten, doch es fehlt an Materialien und Maschinen,
die nur für Devisen zu be-kommen sind. Ein lange währender
Diskussionsprozess bezieht die Bauern, die bisher ihre Häuser
und Felder auf dem Gelände haben, aktiv in die Gestaltung des
Gartens ein.
Schulhofgestaltung
Wir suchen den Kontakt zu Schulen in der Provinzstadt, in der die
Erfahrungen der Schulhofgestaltung bei der Gemeinschaftsgrundschule
Lennestraße in Düsseldorf vermittelt werden sollen. Auch
hier versuchen wir durch Einbeziehung aktiver BürgerInnen aus
Düsseldorf und die konkrete Unterstützung der Schule vor
Ort den Erfahrungsaustausch mit dem „fernen“ Cuba konkret
zu machen.
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