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BREMEN-CUBA

SOLIDARITÄT KONKRET

 

 

 

Was machen wir ?

WIR wollen einen Beitrag zur Milderung und Überwindung der Krise leisten, in der sich Cuba seit 1990 befindet.

Solidaritätsarbeit hat viele Facetten:
WIR koordinierten bis Januar 1998 den Transport und die Verladung der in der BRD gesammelten Sachspenden auf cubanische Frachtschiffe, die monatlich den Neustädter Hafen anliefen.

WIR verpackten drei komplette Krankenhäuser, tonnenweise Medikamente, Busse, Fahrräder, Kinder- und Arbeitsschutzkleidung, Papier und Computer für den Transport nach Cuba.

WIR informieren und diskutieren

  • über den cubanischen Alltag
  • über die Auswirkungen der Blockade
  • über den widerspruchsreichen Reformprozeß, den
    Cuba eingeleitet hat
  • über die bundesdeutsche, die europäische und die
    inernationale Cuba-Solidaritätsbewegung und ihre
    Projekte.

Dazu laden wir cubanische und deutsche ReferentInnen ein

WIR wollen auch weiterhin zur Entwicklung einer politischen Antiblockadebewegung beitragen und Geldspenden für die cubanische Textil- und Medikamentenproduktion sammeln.

 

 
 

Unser Projekt:

WEG MIT DER BLOCKADE !

Seit 1960 dauert die ökonomische Blockade der USA gegen Cuba nun an. Mit dem Zerfall der sozialistischen Staaten Osteuropas verlor Cuba ab 1990 85% seiner Außenhandels-partner. In dieser Situation versuchten die USA durch verschärfte Embargo-Bestimmungen Cuba endgültig in die Knie zu zwingen.

Die Wirtschafts- und Handelsblockade verursacht durch Mindereinnahmen bei den Exportgütern und Mehrausgaben beim Transport und Kauf von Importwaren Verluste in Milliardenhöhe. Dadurch werden Cubas Möglichkeiten zum Kauf von Lebensmitteln und Medikamenten, von Öl und Industriegütern noch weiter eingeschränkt. Der ökonomische Krieg der USA gegen Cuba hat Wirtschaft und Bevölkerung Cubas hart getroffen, aber sein Ziel nicht erreicht: Den Socialismo Cubano zu zerstören, das gelang den USA weder mit ökonomischen noch mit politischen und geheimdienstlichen Mitteln der Kriegsführung.

Nach dem Kollaps der cubanischen Wirtschaft Anfang der neunziger Jahre haben sich die CubanerInnen am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen, ohne die Prinzipien des Sozialismus pauschal über Bord zu werfen.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage gilt in Cuba nach wie vor:

  • kostenlose Gesundheitsversorgung
  • kostenlose Schulbildung
  • soziale Sicherheit und Stabilität für alle.


Und: Cuba leistet bis heute anderen Völkern medizinische Hilfe.

Cubas Beispiel zeigt, daß der politische Wille ausschlaggebend ist, wenn es darum geht, eine Alternative zum herrschenden kapitalistischen System zu entwickeln. Cubas Beispiel zeigt auch, daß der Aufbau einer sozial gerechten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung möglich ist.

Solidarität mit Cuba heißt, das Recht des cubanischen Volkes auf nationale Unabhängigkeit, auf eine eigenständige politische Entwicklung, sowie seine unbestreitbaren sozialen Erfolge zu verteidigen.

Solidarität mit Cuba heißt, für diese Forderungen einzutreten:

  • Sofortige Beendigung der völkerrechtswidrigen Blockadepolitik der USA gegen Cuba.
  • Schluß mit der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Cubas zum Zweck der innenpolitischen Destabilisierung Cubas.
  • Schaffung gleichberechtigter wirtschaftlicher und diplomatischer Beziehungen zum sozialistichen Cuba auf der Grundlage gegenseitiger Achtung und ohne jede Vorbedingung.

SOLIDARITÄT KONKRET

heißt, Cuba auch materiell zu unterstützen!
Die in Bremen gesammelten Spenden leisten einen Beitrag zur Versorgung der cubanischen Bevölkerung (Textilien, Medikamente), zur Wiederaufnahme bzw. Fortsetzung der Produktion und zur Weiterbeschäftigung des cubanischen Fach-personals.

NADELN FÜR TEXTILFABRIK IN HAVANNA:

Die Textilfabrik Werner Lamberz in Havanna produziert - mit DDR-Maschinen - Trikotagen für den nationalen Bedarf: Kinder- und Schulkleidung, Trikotagen für Krankenhäuser und soziale Einrichtungen und Stoffe für staatliche Konfektions-betriebe.

Ganz wichtig für die Produktion sind Ersatznadeln für die Rundstrickmaschinen. Eine Maschine arbeitet mit 1.300 Nadeln, der Verschleiß liegt z.Z bei 30.000 Stück im Jahr. Für den Kauf dieser Nadeln sammelt die Gruppe „Bremen-Cuba: Solidarität Konkret“ seit 1992 Geld. Die Spenden haben wesentlich dazu beigetragen, daß die Produktion wieder-aufgenommen und aufrechterhalten werden konnte.

MEDIKAMENTEN-ROHSTOFFE FÜR CUBA

Cuba könnte mehr als 80% der benötigten Medikamente selbst herstellen, wenn es nicht, bedingt durch die US-Blockade, einen eklatanten Mangel an Rohstoffen gäbe.

Seit 1997 gibt es ein europaweites Projekt, MediCuba-Europa, das durch Spenden-finanzierung den Kauf von Rohstoffen für die Eigenproduktion von Medikamenten in Cuba unterstützt. Mit jährlich 2 Millionen US-Dollar ist die Produktion von 24 Basismedikamenten garantiert.


 
 
Kontakt in Deutschland über:
 
Martin Schmidt Tel. 0421/ 43 41 852
Frank Schwitalla Tel. 0421/ 59 36 73
                            Fax 0421/ 59 80 118
Elka Pralle Tel. 0421/ 70 21 44


e-mail: hellerundschmidt@nord-com.net
 

 

 

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