Unser Projekt:
WEG MIT DER BLOCKADE !
Seit 1960 dauert die ökonomische Blockade der USA gegen Cuba
nun an. Mit dem Zerfall der sozialistischen Staaten Osteuropas verlor
Cuba ab 1990 85% seiner Außenhandels-partner. In dieser Situation
versuchten die USA durch verschärfte Embargo-Bestimmungen Cuba
endgültig in die Knie zu zwingen.
Die Wirtschafts- und Handelsblockade verursacht durch Mindereinnahmen
bei den Exportgütern und Mehrausgaben beim Transport und Kauf
von Importwaren Verluste in Milliardenhöhe. Dadurch werden
Cubas Möglichkeiten zum Kauf von Lebensmitteln und Medikamenten,
von Öl und Industriegütern noch weiter eingeschränkt.
Der ökonomische Krieg der USA gegen Cuba hat Wirtschaft und
Bevölkerung Cubas hart getroffen, aber sein Ziel nicht erreicht:
Den Socialismo Cubano zu zerstören, das gelang den USA weder
mit ökonomischen noch mit politischen und geheimdienstlichen
Mitteln der Kriegsführung.
Nach dem Kollaps der cubanischen Wirtschaft Anfang der neunziger
Jahre haben sich die CubanerInnen am eigenen Schopf aus dem Sumpf
gezogen, ohne die Prinzipien des Sozialismus pauschal über
Bord zu werfen.
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage gilt in Cuba nach wie
vor:
- kostenlose Gesundheitsversorgung
- kostenlose Schulbildung
- soziale Sicherheit und Stabilität für alle.
Und: Cuba leistet bis heute anderen Völkern medizinische Hilfe.
Cubas Beispiel zeigt, daß der politische Wille ausschlaggebend
ist, wenn es darum geht, eine Alternative zum herrschenden kapitalistischen
System zu entwickeln. Cubas Beispiel zeigt auch, daß der Aufbau
einer sozial gerechten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung möglich
ist.
Solidarität mit Cuba heißt, das Recht des cubanischen
Volkes auf nationale Unabhängigkeit, auf eine eigenständige
politische Entwicklung, sowie seine unbestreitbaren sozialen Erfolge
zu verteidigen.
Solidarität mit Cuba heißt, für diese Forderungen
einzutreten:
- Sofortige Beendigung der völkerrechtswidrigen Blockadepolitik
der USA gegen Cuba.
- Schluß mit der Einmischung in die inneren Angelegenheiten
Cubas zum Zweck der innenpolitischen Destabilisierung Cubas.
- Schaffung gleichberechtigter wirtschaftlicher und diplomatischer
Beziehungen zum sozialistichen Cuba auf der Grundlage gegenseitiger
Achtung und ohne jede Vorbedingung.
SOLIDARITÄT KONKRET
heißt, Cuba auch materiell zu unterstützen!
Die in Bremen gesammelten Spenden leisten einen Beitrag zur Versorgung
der cubanischen Bevölkerung (Textilien, Medikamente), zur Wiederaufnahme
bzw. Fortsetzung der Produktion und zur Weiterbeschäftigung
des cubanischen Fach-personals.
NADELN FÜR TEXTILFABRIK IN HAVANNA:
Die Textilfabrik Werner Lamberz in Havanna produziert - mit DDR-Maschinen
- Trikotagen für den nationalen Bedarf: Kinder- und Schulkleidung,
Trikotagen für Krankenhäuser und soziale Einrichtungen
und Stoffe für staatliche Konfektions-betriebe.
Ganz wichtig für die Produktion sind Ersatznadeln für
die Rundstrickmaschinen. Eine Maschine arbeitet mit 1.300 Nadeln,
der Verschleiß liegt z.Z bei 30.000 Stück im Jahr. Für
den Kauf dieser Nadeln sammelt die Gruppe „Bremen-Cuba: Solidarität
Konkret“ seit 1992 Geld. Die Spenden haben wesentlich dazu
beigetragen, daß die Produktion wieder-aufgenommen und aufrechterhalten
werden konnte.
MEDIKAMENTEN-ROHSTOFFE FÜR CUBA
Cuba könnte mehr als 80% der benötigten Medikamente selbst
herstellen, wenn es nicht, bedingt durch die US-Blockade, einen
eklatanten Mangel an Rohstoffen gäbe.
Seit 1997 gibt es ein europaweites Projekt, MediCuba-Europa, das
durch Spenden-finanzierung den Kauf von Rohstoffen für die
Eigenproduktion von Medikamenten in Cuba unterstützt. Mit jährlich
2 Millionen US-Dollar ist die Produktion von 24 Basismedikamenten
garantiert.
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