Solidarität –Die Zärtlichkeit der Völker

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Hammer, Heinz-W./Schwitalla, Frank

Solidarität –Die Zärtlichkeit der Völker

20 Jahre NETZWERK CUBA – informationsbüro -  e. V.

(Papyrossa) ISBN 978-3-89438-523-1

Paperback, ca. 250 S., zahlr. Abb. u. Illustr. – 21,0 x 14,8 cm

Verkaufspreis 12,00 €

Zur Geschichte des NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V.

»Klappentext«

Das »NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V.« wurde im Juni 1993 in Frankfurt/M. als Koordinations- und Informationsstelle der in der Bundesrepublik tätigen Cuba-Solidaritätsgruppen gegründet.

Wie war die Lage Cubas zu diesem Zeitpunkt? In welchem Verhältnis standen die verschiedenen Solidaritätsgruppen zueinander? Warum gab es eine Neugründung und nicht einen organisatorischen Zusammenschluss der bestehenden Vereine? Welches Verhältnis bestand zwischen materieller und politischer Solidarität? Wie wurde die materielle Basis abgesichert?

Im Laufe der Jahre wurden diese und andere Fragen von Interessierten und später Hinzugekommenen immer wieder gestellt und angefragt, ob man nicht einmal eine Publikation zur Beantwortung herausgeben könne.

Zwei ehemalige Vorsitzende des NETZWERK CUBA haben sich, auf Grundlage des Beschlusses einer NETZWERK-Mitgliederversammlung, anlässlich des 20. Jahrestages im Jahre 2013 dieses Projektes angenommen und beschreiben im vorliegenden Buch aus ihrer Sicht die Entwicklung des Vereins.

Da dieser sehr heterogen zusammengesetzt ist, versteht es sich nach Meinung der Autoren von selbst, dass manche Aspekte auch unter anderen Blickwinkeln  betrachtet und interpretiert werden können.

Diese Vielfalt ist es, die nach Überzeugung der Autoren für das NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V. auch zukünftig eine tragfähige Grundlage bildet. Die vorliegende Publikation bietet daher nicht nur einen Rück-, sondern auch Anregungen für einen Ausblick. Sie kommen zu dem Facit: »Das NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V. hat sich in die Annalen der nationalen und internationalen Cuba-Solidaritätsbewegung eingetragen und nimmt dort einen ehrenhaften Platz ein. Nicht nur, wie im vorliegenden Fall, als Objekt historischer Betrachtungen, sondern zugleich als handelndes Subjekt. Es gibt also keinen Grund, sich auszuruhen – Der Kampf geht weiter.«

Die Autoren:

-       Heinz-W. Hammer, Jahrgang 1954. Politisch engagiert seit 1969. Gründungsvorsitzender des NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V. von 1993 bis 1999. Seit 1990 Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen.

-       Frank Schwitalla, Jahrgang 1951. Politisch aktiv seit 1968. Seit 1978 Mitglied der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba. Von 1999 bis 2009 Vorsitzender des NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V.. Mitglied des Vorstandes des NETZWERK. Mitglied der Gruppe »Bremen-Cuba: Solidarität konkret».

Inhalt

Kapitel I

1.      »Seien wir Realisten – versuchen wir das Unmögliche!«:
Cubas Lage im Jahr 1990

2.      »Vorwärts und nicht vergessen / Worin unsre Stärke besteht! / Beim Hungern und beim Essen / Vorwärts, nie vergessen / Die Solidarität!«:
Die Solidaritätsbewegung macht mobil

3.      »Es gibt nichts Gutes, außer man tut es«:
Der Internationale Cuba-Kongress am 23. Mai 1992 in Bonn

4.      »Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen …«:
Der Grundstein für die Tradition der Fiestas Moncada wird gelegt

5.      »Die Mühen der Berge haben wir hinter uns, vor uns liegen die Mühen der Ebene«:
Die Gründungsphase als Basis für die kommenden Jahrzehnte

6.      »Bei großen Begebenheiten (…) kann der Mensch nicht unterlassen, mit Waffen des Wortes und der Schrift zu kämpfen«:
Entwicklung von organisierter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

7.      »Keine Atempause – Geschichte wird gemacht…«:
Auf die Straße!

8.      »Konkrete politische Aufgaben muss man in einer konkretren Situation stellen. Es gibt keine abstrakte Wahrheit. Die Wahrheit ist immer konkret«,
Granma Internacional. Die Stimme Cubas, endlich auch auf Deutsch

9.      »Kein Volk Amerikas ist schwach, denn es ist Teil einer Familie von zweihundert Millionen Brüdern, die das gleiche Elend zu ertragen haben und die gleichen Gefühle hegen, die denselben Feind haben und die alle  von einer besseren Zukunft träumen«:
Nationale und Internationale Konferenzen

10.    »Wahre Freunde erkennt man in der Not!«:
Die materielle Solidarität / Eine Karawane quer durch die BRD

11.    »Je mehr ich las, umso näher brachten die Bücher mir die Welt, um so heller und bedeutsamer wurde für mich das Leben«:
Förderung der Literatur

12.    »Es gibt kein Monopol auf Solidarität«:
Staffelübergabe

 

Kapitel II

1.      »Wenn wir nicht verstehen zu lernen, dann werden wir niemals zu überleben lernen« (Fidel)
Konsolidierung und neue Herausforderungen 1999-2012

2.      »Die Nacht kann noch so dunkel sein, aber es gibt immer den Moment des Morgengrauens, bis zum endgültigen Sieg« (José Martí) Kubanisch-europäische Perspektiven
Internationaler Kuba-Solidaritätskongress 23. + 24.6.2001, Berlin

3.      »Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker« (Che)
Der Kampf für die Befreiung der Cuban 5

4.      »Jede Reise, so kurz sie auch sei, beginnt mit einem ersten Schritt« (Lao Tse)
10. Jahrfeier des Netzwerk Cuba  31.5.2003

5.      »Lesen ist wachsen – leer es crecer«
Büro Buchmesse Havanna

6.      »Das Problem liegt schon nicht mehr in den Lügen, die sie aussprechen. Das können wir nicht vermeiden. Was wir heute betrachten ist, wie wir die Wahrheit sagen« (Fidel)
Vom Netzwerk mit organisierte Veranstaltungen

7.      »Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen Oben und Unten« (Che)
Veranstaltungen in Havanna

8.      »Gemeinsam sind wir stärker«
Teilnahme des Netzwerk Cuba an anderen Veranstaltungen

9.      »Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren« (Brecht)
Teilnahme/Organisation von Demonstrationen, Mahnwachen etc

10.    »Mit großer Hoffnung in die Jugend und darin, dass die Welt weiter existiert« (Fidel)
Europatreffen der Cubasolidarität 2012 in Berlin   9.11.-11.11.2012

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