Freiheit für die Cuban 5
Schon mehr als 13 Jahre sitzen die 5 Cubaner René González, Gerardo
Herández, Fernando González, Ramón Labañino und Antonio Guerrero. in den USA in
Haft. Die Urteile wurden in Miami gefällt, in einer Atmosphäre des Hasses, der
Einschüchterung der Jury und einer gekauften Presseberichterstattung.

Diese fünf Menschen wollten ausschließlich Verbrechen gegen Unschuldige
verhindern, indem sie Gewaltakte gegen Cuba in Miami auskundschafteten,
aufdeckten und veröffentlichten. Doch nicht die eigentlichen Täter wurden in
den USA bestraft, sondern die Verhinderer, die Entdecker, die Aufklärer.
Als Cuba
die Erkenntnisse der Fünf über geplante Sabotage-Aktionen und
Waffenschmuggel, möglichen Flugzeugentführungen und weiteren Gewaltaktionen
auch gegen die Zivilbevölkerung (von der auch US-Amerikaner hätte betroffen
sein können) den US-Behörden übergaben, wurden die Cuban 5 verhaftet – nicht die
Verantwortlichen „Terroristen“ für die geplanten Gewaltaktionen. Mit den
Informationen über bevorstehende Anschläge konnten möglicherweise viele
Menschen und Einrichtungen gerettet werden.
Die Duldung und insgeheime Unterstützung von Sabotageakten und Terror
Anschlägen der Exilcubanischen Organisationen aus Miami hat tausendfach
Menschenleben gekostet. Noam Chomsky sagte bereits 1996: „ Wahrscheinlich war
Cuba häufiger Ziel des internationalen Terrorismus als der Rest der Welt
zusammengenommen.“
Schon länger ist der
Kampf um die Befreiung der Cuban 5 der politische Schwerpunkt des Netzwerkes. Es unterstützt die Kampagne 1 Mio. Unterschriften für die Freilassung und koordiniert die Zusammenarbeit mit dem Komitee ¡Basta Ya!.