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Wie alles anfing: Der Cuba-Kongreß 1992
Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers und der Auflösung der Sowjetunion war klar, daß Cuba, das jahrzehntelang Solidarität geübt und trotz eigener Schwierigkeiten große Opfer gebracht hatte, Hilfe brauchte. Es brauchte die Solidarität derjenigen, die die gerechte Sache der Cubanischen Revolution unterstützten und in aller Welt mit Sorge auf die zunehmenden ökonomischen Schwierigkeiten blickten, die die Insel bedrohten.
Im Juni 1993 war es endlich soweit: In Frankfurt am Main erfolgte die Gründung des NETZWERK CUBA e. V., und kurze Zeit später nahm die Geschäftsstelle in einem Hinterhof der Bonner Nordstadt seinen Betrieb auf.
Dieser “Reader” mit zahlreichen
Beiträgen und Fotos vom Kongreß
Erste Schritte
Hätten auch wir damals mit Che Guevara sagen können. Wir wußten, daß es nicht einfach werden würde, dem Medienkrieg gegen Cuba etwas entgegenzusetzen und die Freunde Cubas die trotz ihres gemeinsamen Zieles so unterschiedlich waren und sind, im Kampf für die Hoffnung, die Cuba für viele Menschen in der Welt verkörpert zu einen. Es war auch von Anfang an klar, daß das NETZWERK CUBA niemals mehr und niemals weniger sein kann und sein soll, als ein Kristallisationspunkt für diejenigen Kräfte der Cuba-Solidarität, die ihre Kräfte bündeln, sie mit anderen vereinen und somit ihre Schlagkraft erhöhen wollen. Umsicht, Bescheidenheit und Sensibilität waren ebenso gefragt, wie Ausdauer und Entschlossenheit. Zunächst galt es vor allem, eine Infrastruktur aufzubauen, die es uns ermöglichen würde, uns mit Hilfe der normalen Kommunikationsmittel Telefon, Fax und Post und später auch E-Mail zu artikulieren und zu vernetzen. Eine Adressendatenbank mußte aufgebaut werden, Briefpapier gedruckt, ein PC installiert und vieles mehr. Buchhaltung und Korrespondenz banden viele Kräfte und häufig waren Einsätze bis spät in die Nacht nötig um auch nur das Nötigste zu schaffen. Doch irgendwann waren die Grundprobleme gelöst, und wir konnten uns mehr der inhaltlichen Arbeit widmen ...
Anke im zweiten bonner Büro in
der Maxstraße
Von Anfang an gehörte die materielle Solidarität, also das Sammeln von Spenden für Cuba zu den wichtigen Aktivitäten des NETZWERK CUBA und seiner Mitgliedsorganisationen. Doch auch an Verladeaktionen anderer Organisationen beteiligten sich Mitglieder des NETZWERK CUBA e. V., so z. B. unterstützten wir mehrmals den El Salvador-Hilfe-e. V., der im Laufe der Jahre gewaltige Mengen an medizinischen Hilfsgütern nach Cuba beförderte.
Unser “erstes” Berliner-Büro
Eindrücke vom Besuch bei der Expo 2000 am Cuba-Nationentag am 26. Juli 2000
Anke, Barbara und Frank lauschen den Darbietungen der cubanischen Salsabänds
Der cubanische Pavillion, der leider fast den ganzen Tag geschlossen war
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