Cubas Internationalismus
Effektiv, nachhaltig, fernab von Kommerz- und Verwertungsinteressen
Cubas Internationalismus am Beispiel von Haiti bedeutet anders als bei den westlichen Ländern
eine andere Haltung: Denn während wir von dem abgeben, was wir übrig haben, teilen sich die
CubanerInnen das wenige, was sie haben, mit noch Bedürftigeren.
Cuba leistet weltweite Hilfe
Weltweit sind derzeit mehr als 25.000 cubanische ÄrztInnen und Tausende tätig,
v.a. in Lateinamerika, aber auch in Afrika und Asien. 2005
in Pakistan nach dem schweren Erdbeben halfen vor Ort in den
verschneiten Gebirgsregionen etwa 2000 cubanische ÄrztInnen und qualifizierte
HelferInnen bei bitterer Kälte. Und: Die cubanischen HelferInnen arbeiten ohne
Polizeischutz, ohne den Beistand schwer bewaffneter Soldaten. Sie brauchten und
brauchen diesen Schutz nicht, auch jetzt nicht in Haiti! Bemerkenswert ist auch
Cubas Hilfsprogramm „ Milagro“: 1,5 Mio. arme Menschen der Karibik und
Lateinamerikas wurden kostenlos am Auge operiert (meist Kataraktoperationen)
und erhielten so ihr Sehvermögen zurück. Bei der UNO-Kampagne gegen Aids stellt
Cuba allein weltweit 3.000 ÄrztInnen, alle Länder Europas und die USA zusammen
nur etwa 1.000. Zahlreiche positive Bewertungen und Auszeichnungen, die Cuba
allein von der Weltgesundheitsorganisation erhalten hat, sprechen für
sich. So leben weltweit viele Mio. Kinder auf der Straße, hungern, haben keinen
Zugang zu sauberen Wasser, medizinischer Versorgung und Fürsorge, können keine
Schule besuchen und sterben millionenfach an heilbaren Krankheiten. Aber keines
dieser Kinder lebt in Cuba.
Cubas Hilfe unterstützen!
Sie können Cubas herausragende Hilfe unterstützen durch Ihre Spende unter
dem Stichwort "Cuba hilft Haiti“
Spendenkonto des Netzwerk Cuba e.V., Kontonummer: 32 33 01 04 Postbank
Berlin, BLZ: 100 100 10 (Spenden sind steuerlich absetzbar.)