Die Ärzte der Henry Reeve Brigade in Hamburg
Die Veranstaltung in Hamburg lief sehr gut. Wir konnten zwar den Film nicht ganz sehen, er brach ab, aber das machte nicht so viel. Die Veranstaltung dauerte zweieinhalb Stunden und ich hatte den Eindruck, die Leute hätten gerne noch weiter diskutiert. Es waren viele Latinos da und auch Yves Dorestal, der eine Professur in Haiti hat und bei seiner deutschen Frau zu Besuch war. Er und andere sind anschließend noch mit in die Kneipe gekommen und sie hatten einen regen Austausch mit unseren Gästen. Fragen während der Versammlung zielten auf den Vergleich zu den Amerikanern, was machen die eigentlich noch in Haiti? Darauf, ob Cuba sich eigentlich in der jetzigen Situation die Hilfe noch leisten kann. Victor Manuel hat da sehr gut drauf geantwortet. Beide haben sehr gut in der Diskussion ausgesehen. Und die Power-Point-Erläuterung hat sehr beeindruckt. Ansonsten war wenig Zeit für Hamburg. Wir sind am Mittwochnachmittag noch mit dem Fährschiff am Hafen lang gefahren, was ihnen sehr gefallen hat. Beim ehemaligen Tropenkrankenhaus haben wir sie auf die Situation der gegen das Votum der Bürger privatisierten Krankenhäuser aufmerksam gemacht und sie hätten gern ein Krankenhaus angesehen. Dazu war aber am nächsten Morgen keine Zeit mehr. Brigitte