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AN ALLE FREUNDE CUBAS! Die Politik der Regierung der Vereinigten Staaten gegenüber Cuba wird immer aggressiver und gefährlicher. Nach den bedauerlichen Ereignissen des 11. September, die Cuba sofort verurteilt hat, erklärte Präsident Bush, dass diejenigen, die die USA nicht bei ihrem Krieg gegen Afghanistan und anderer abenteuerlichen Strafaktionen unterstützen würden, Befürworter des Terrorismus seien. Cuba hat öffentlich erklärt, dass es den Terrorismus verurteilt und auch den Krieg, der geführt wurde und der tausende unschuldiger Opfer forderte. Kürzlich sprach Bush von einer "Achse des Bösen", die Nordkorea, den Iran und den Irak als terroristische Staaten beinhalte. Später veröffentlichte und verbreitete das nordamerikanische Außenministerium weltweit eine Liste von Ländern, die angeblich den Terrorismus unterstützen und auf der auch Cuba aufgeführt war. Vor wenigen Tagen erklärte ein Staatsekretär des Außenministeriums öffentlich die Besorgnis der nordamerikanischen Regierung weil er Informationen darüber habe, dass Cuba ein Programm zur Herstellung biologischer Waffen besitze und diese Technologie in terroristische Länder exportiere. Am vergangenen 20. Mai hielt Präsident Bush zwei Reden zu Cuba, eine in Washington und eine weitere in Miami. Beide waren beleidigend, verlogen und enthielten Drohungen gegen unser Volk. Er versprach die Blockade aufrechtzuerhalten und zu verstärken solange bis Cuba dem sozialistischen System abschwöre und sich der nordamerikanischen Einmischung unterwerfe. Erst kürzlich, am 5. Juni äußerte er anlässlich einer Abschlussfeier an einer Kadettenschule der Militärakademie von West Point den Vorschlag, Präventivkriege an jedwedem Ort der Welt zu entfachen. Er bemerkte , dass die nordamerikanischen Streitkräfte sich auf diese Arte der Mehrfronten- und Überraschungskriege vorbereiten müssen. Er erwähnte in keiner Weise die Rolle der internationalen Beziehungen, noch die der Vereinten Nationen. Es ist offensichtlich, dass die nordamerikanische Regierung durch die Beeinflussung der öffentlichen Meinung im eigenen Land und weltweit die Bedingungen dafür schaffen will, um ungestraft verrückte und unmenschliche kriegerische Abenteuer durchführen zu können, die den Weltfrieden gefährden können. Cuba, zieht - nicht wegen Unterstützung des Terrorismus, sondern wegen seiner Unabhängikeit und seiner Renitenz - den Zorn dieses Weltpolizisten auf sich. Am vergangenen 12. Juni haben 9 Millionen Cubaner in den Straßen ihre Unterstützung für die Revolution und ihre Ablehnung von Versuchen der Einmischung und Bedrohung durch die nordamerikanische Regierung bekundet. Vom 15. bis 18. Juni unterzeichnen alle Cubanerinnen und Cubaner, die dies wünschen, an dafür vorgesehenen Orten einen Vorschlag unserer Massenorganisationen mit dem Inhalt, unsere Bekräftigung des Festhaltens am Sozialismus als unantastbares System in die Verfassung aufzunehmen sowie das Verbot, mit einer ausländischen Macht auf der Grundlage von Druck, Bedrohungen und Aggressionen zu verhandeln. Wir alarmieren alle unsere Freunde, alle aufrichtigen und besonnenen Männer und Frauen dieser Welt angesichts der schwerwiegenden Gefahr, die über unserem Land schwebt. Wir rufen Euch dazu auf, über alle Euch zugänglichen Medien gegenüber der nationalen und internationalen Öffentlichkeit diese gefährliche Situation anzuprangern und damit das einzige Mittel einzusetzen, das eine Eskalation von Ungerechtigkeit und Gewalt verhindern kann. CUBANISCHES INSTITUT FÜR VÖLKERFREUNDSCHAFT
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