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Aufruf

Solidaritätskundgebung für Kuba!

Für ein souveränes und unabhängiges Kuba!

Weg mit der Blockade!

Hände weg von Kuba!


Dienstag, 20. Mai 2003
09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

vor dem Konsulat der Republik Kuba
Gotlandstrasse 15,
10439 Berlin-Prenzlauer Berg
(U-2 Vinetastrasse, Tram 23, 24)

US-Präsident W. Bush will am 20. Mai 2003 weitere Maßnahmen gegen Kuba verkünden.
Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Am 20. Mai 1902 , nach dreijähriger Militärherrschaft der USA über die Insel, wurde die Republik Kuba gegründet. In der Realität allerdings installierten die USA mittels eines Gesetzes ( bekannt als Platt-Amendment) eine Halbkolonie. So steht im Artikel III des bis heute in den USA nicht aufgehobenen Gesetzes: „Die kubanische Regierung erklärt sich bereit, den Vereinigten Staaten das Recht auf Intervention zuzugestehen.“. Dieser Kneblungsakt überließ den USA die Militärbasis Guantánamo und garantierte ihnen jede Form des politischen und militärischen Eingreifens in Kuba. Erst mit dem Sieg der kubanischen Revolution am 1. Januar 1959 erlangte Kuba tatsächlich seine Unabhängigkeit. Das haben die USA bis heute nicht verkraftet. Getrieben von krankhaftem Wahn und Hass waren bisher zehn US-Präsidenten bestrebt, die kubanische Revolution mittels völkerrechtswidriger Blockade, Sabotage, offener und verdeckter Aggression, Mord und Terroranschlägen zu zerstören.

Heute steht Kuba an vorderster Stelle auf W. Bush´s Liste der „Schurkenstaaten“. Der US-Präsident will im Zuge seines „weltweiten Feldzuges gegen den Terrorismus“ auch das „Problem Kuba“ lösen, und zwar mit allen Mitteln. Otto Reich, Beauftragter der US-Regierung für Lateinamerika erklärte, der Krieg im Irak sei eine deutliche Botschaft an Kuba.

Während die USA-Interessenvertretung in Havanna seit Monaten mit beachtlichen finanziellen und technischen Mitteln als logistisches Zentrum zur direkten Unterstützung regierungsfeindlicher Kräfte in Kuba agiert und de facto die Ausstellung von Visa an Kubanerinnen und Kubaner eingestellt hat, lässt der Pressesprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, verlauten, jede weitere Entführung von kubanischen Flugzeugen in die USA werde als Angriff auf die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten angesehen.

Koordiniert von der rechtsradikalen, antikubanischen Mafia in Miami wird für den 20. Mai 2003 zu weltweiten Aktionen gegen Kuba vor deren diplomatischen Vertretungen aufgerufen.
So auch ab 10.00 Uhr vor der Botschaft der Republik Kuba in Berlin.

Die Bedrohung für das sozialistische Kuba war nie so groß wie heute.

In dieser sehr ernsten Situation rufen wir die Freundinnen und Freunde der kubanischen Revolution zur Solidaritätskundgebung für Kuba auf.

Stellen wir uns den Kriegstreibern in den Weg und zeigen es deutlich:


Kuba ist nicht allein!


No pasaran!

ViSdP: Netzwerk Cuba-informationsbüro e.V., H. Schlottau

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