Rückblick auf Konferenz „internacionalismo21“

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Rückblick auf Konferenz „internacionalismo21“

INTERNATIONALISMUS IN ZUKUNFT

Vom 17.-24. Oktober 2015 fand in Berlin die Konferenz „internacionalismo21“ statt, an deren Vorbereitung und Durchführung auch Vertreter der Cuba-Solidarität beteiligt waren. Sowohl bei den Konferenztagen als auch in den Abendveranstaltungen davor kamen jeweils bis zu einhundert TeilnehmerInnen! Programm, Bilder, Texte etc. werden auf der Webseite bereitgehalten und auch künftig ergänzt/aktualisiert und diskutiert: http://www.internacionalismo21.org/wp/

Das Ziel der Konferenz wurde großteils erreicht: Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Organisationen und Aktivisten aus mehreren Ländern Westeuropas und Lateinamerikas über Solidarität und Internationalistische Arbeit, über Erkenntnisse, Fehler und Defizite, Erfolge und Herausforderungen sowie weitere Aufgaben und konkrete Schritte für mehr Zusammenarbeit. Hervorgehoben wurde einmal mehr die Bedeutung des positiven Beispiels Cuba, das mit seiner internationalistischen Politik zum Beispiel erreicht hat, dass die US-Administration ihre seit Jahrzehnten gegen das sozialiatische Land gerichtete Politik als „gescheitert“ eingestanden hat. Dennoch: die Herausforderungen für Cuba gegenüber dem gefährlichen Nachbarn im Norden sind nun andere, und die Besorgnis wurde laut, dass die USA doch noch das cubanische Modell zerstören könnte – diesmal durch „soft power“. Im Laufe der Konferenz konnten die Kontakte zwischen den verschiedenen Organisationen und Ländern gestärkt werden. Die Konferenz soll ein Auftakt für künftige Zusammenarbeit sein, z.B. in Bezug auf Brigaden, denn internationale Solidarität fortschrittlicher Kräfte wird künftig von zentraler Wichtigkeit sein.

 

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