Hasta Siempre, Comandante!

Zum Tod von Fidel Castro Ruz
Mit tiefer Trauer haben das cubanische Volk und seine Freundinnen und Freunde in ganz
Amerika, in aller Welt, und damit auch die Cuba-Solidaritätsbewegung in der BRD zur
Kenntnis nehmen müssen, dass am gestrigen Freitagabend, dem 25. November 2016 der
Comandante en Jefe de la Revolución Cubana, Fidel Castro Ruz, verstorben ist.
Mit dem Tod von Fidel Castro verliert die Menschheit eine Persönlichkeit von höchstem
Format. Die historische Leistung des cubanischen Volkes und seiner Revolution von 1959
unter der Führung von Fidel Castro haben auch fortschrittliche, linke, sozialistische und
kommunistische Menschen im imperialistischen Norden unseres Planeten im Kampfe für
eine bessere Welt inspiriert. Die cubanische Revolution mit Fidel Castro war immer ein Referenzpunkt
dafür, dass eine bessere Welt als Alternative zum Kapitalismus möglich ist.
Fidel Castro hat diese Zuversicht charismatisch verkörpert, hat die Revolution gelebt und
vorangetrieben, und zwar gegen alle Widerstände, Subversion und allen Terror (darunter
über 600 Attentatsversuche!) der benachbarten Supermacht USA und anderer imperialistischer
Regierungen. Er war ein Revolutionär aus der sogenannten Dritten Welt. Emanzipation
und Befreiung der Menschen hat eine unabdingbare Voraussetzung, sich von der Kontrolle
durch den Imperialismus zu befreien. Schon früh gewann Fidel die Erkenntnis, welche
große Bedeutung der Dritten Welt als eigenständiger politischer Kraft in Zukunft zukommen
würde. Fidel Castro knüpfte eine ganze Reihe persönlicher Beziehungen zu führenden Politikern
Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und er entwickelte sich zu einer der führenden und
einflussreichsten Persönlichkeiten der Dritten Welt-Bewegung. Selbst seine Feinde mussten
zähneknirschend seine standhafte Haltung gegenüber den mächtigen USA anerkennen.
Unter seiner Führung wurde Cuba zu einem Vorbild an internationalistischer Politik und Solidarität:
so beim Befreiungskampf in Angola, der das Ende des Kolonialismus und die Todesstunde
des Apartheidregimes in Südafrika einläutete, und in seiner Solidarität mit dem fortschrittlichen
Lateinamerika und dem Aufbau selbstbestimmter Gesellschaften und sozialer
Entwicklungen dort. Beispielgebend war auch Fidel Castros Kampf für den Frieden und für
Umwelt- und Klimaschutz, die durch den globalisierten neoliberalen Kapitalismus gefährdet
sind. Unvergessen seine Aussage, die immer wieder durch Taten gelebt wurde und wird:
„Wir geben nicht nur das, was wir übrig haben, sondern wir teilen, was wir haben. Das ist der
Humanismus, der die cubanische Gesellschaft prägt.“
Wir übermitteln unser herzliches Beileid an die Familienangehörigen, an die compañeras
und compañeros, an das cubanische Volk das weiterhin unter schwierigsten Bedingungen
an einer Weiterentwicklung des cubanischen Sozialismus arbeitet.
Wir werden im Geiste Fidels weiterhin unermüdlich und immer wieder neu Cuba auf seinem
Weg für die selbstbestimmte Entwicklung unterstützen und an der Seite des sozialistischen
Cuba wirken. Denn – wie Fidel Castro immer wieder betonte:
Eine bessere Welt ist möglich!
Vorstand des Netzwerk Cuba –Informationsbüro- e.V.

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