15 Jahre sind genug!

Vereinbarungen der Teilnehmer an dem Internationalen Treffen für die Freiheit der Cuban Five in Havanna am 12. September 2013

Wir, die Teilnehmer des in Havanna zum 15. Jahrestag der willkürlichen Inhaftierung der antiterroristischen Kämpfer abgehaltenen Internationalen Treffens für die Freiheit der Cuban Five, treffen folgende Vereinbarungen:

1. Die Aktionen gegenüber und innerhalb der Vereinigten Staaten zu intensivieren, die Präsident Barack Obama auffordern, von seinem ihm nach der US-Verfassung zustehenden Vorrecht in vollem Umfang Gebrauch zu machen und aus humanitären Gründen anzuordnen, Fernando González Llort, Antonio Guerrero Rodríguez, Ramón Labañino Salazar und Gerardo Hernández Nordelo freizulassen und sie ohne jegliche rechtliche Auflagen ihrem Heimatland zurückzugeben.

2. die Verteidigung der Anwälte nach den ihnen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln wie dem "Habeas Corpus Act" zu unterstützen und nach dem Vorschlag des Anwalts Martin Garbus das fingierte Gerichtsverfahren gegen die Cuban Five als Verstoß gegen die Verfassung zu erklären. Dazu empfehlen wir, nicht nur in den USA, sondern weltweit öffentliche Foren, Debatten und Vorträge mit Rechtsanwälten zu diesem bedeutsamen Aspekt des Falles abzuhalten.

3. die Organisation der Internationalen Kommission zur Untersuchung des Falles der "Cuban" bzw. "Miami Five" und deren Realisation zu unterstützen wie auch die III. Woche der Brandmarkung des Falls und der Solidarität mit den Cuban Five, die in Washington, D.C., im Mai 2014 abgehalten werden soll, von der wir hoffen, dass es die letzte sein wird [www.thecuban5.org - www.icap.cu]

4. unsere konzertierten Bemühungen auf die Unterstützung und die Realisation der III. Woche der Brandmarkung des Falls und der Solidarität mit den Cuban Five, in Washington, D.C., zu richten, die im Mai 2014 abgehalten werden soll, von der wir hoffen, dass es die letzte Veranstaltung sein wird.

5. die Arbeit mit Parlamentariern in der ganzen Welt zu intensivieren, damit sie eine an den US-Kongress und Präsident Barack Obama gerichtete Erklärung abgeben, mit der die Freilassung der Cuban Five gefordert wird sowie auch diese Kongressmitglieder zu ermutigen, die kubanischen antiterroristischen Kämpfer zu besuchen.

6. die Werbung für die Aktionen zu unterstützen, an jedem Fünften des Monats Briefe und Nachrichten an die Website des Weißen Hauses zu schicken, dort anzurufen und bekannte Persönlichkeiten dringend darum zu bitten, Briefe ans Weiße Haus zu schreiben, in denen beklagt wird, dass es fünf unschuldig inhaftierte Kubaner in US-Gefängnissen gibt.

7. Gewerkschaftsbewegungen in aller Welt und religiöse Menschen aus verschiedenen Kirchengemeinden, Glaubensrichtungen und Kulturen aus aller Welt zu bitten, sich mit ihren jeweiligen Partnern in den USA und Kanada auszutauschen, einschließlich denen des Vatikans und die unverzügliche Freilassung unserer Kameraden zu fordern.

8. Weiterhin mit sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, YouTube, Blogs und anderen alternativen Medien zu arbeiten, um die Bezahlung von in Miami ansässigen Journalisten durch die US-Regierung, damit diese während des Verfahrens gegen die Cuban Five die öffentliche Meinung manipulieren, anzuklagen.

9. Die Jugend der ganzen Welt, die Studentenorganisation Lateinamerikas und der Karibik (OCLAE, spanisches Agronym) und den Weltbund der Demokratischen Jugend aufzurufen, eigene Initiativen in internationalen Foren, insbesondere dem XVIII Weltfest der Jugend und Studenten in diesem Jahr in Quito, Ecuador, umzusetzen.

10. Die größt mögliche Zahl kultureller Veranstaltungen zu nutzen (bildende Künste, Literatur, Theater und Tanz) als auch nationale und internationale Veranstaltungen, die uns erlauben, US-Intellektuelle und Künstler zu erreichen und die Freiheit für die Cuban Five zu fordern.

11. Fortzufahren mit der Unterstützung von Initiativen, die dazu führen, das US-Volk zu erreichen, wie die mit dem gelben Band, angeregt vom Helden der Republik René González Sehwerert, und den Menschen die Bedeutung dieser Kampagne zu erläutern.

12. Die Basis unserer Kampagne auf die Inhalte von Dokumenten der US-Regierung zu stellen, als auch auf die von internationalen Organisationen, die die Inhaftierung der Cuban Five für willkürlich erklären. (Was können wir sonst noch tun? Besuchen Sie die Dokumente auf www.antiterroristas.cu)

13. Konzertierte Aktionen der Solidaritätsbewegung mit Kuba zu verwirklichen, um der Forderung nach Gerechtigkeit und Freiheit für die Cuban Five Nachdruck zu verleihen.

14. Die Teilnahme von Freunden Kubas an den Veranstaltungen des ICAP zu steigern, wie an dem IX Kolloquium für die Freiheit der Fünf und gegen den Terrorismus (Holguin 13. bis 17. November 2013) und dem Dritten Welttreffen der Solidarität mit Kuba in Havanna vom 27. bis 30. Oktober 2014.

15. Botschaften an das US Federal Bureau of Prisons zu schicken, um den dringenden Bedarf besonderer medizinischer Betreuung für Ramón Labañino zu übermitteln.

Lasst uns ohne Aufschub arbeiten, um zu fordern: Bedingungslose Freiheit jetzt! 15 Jahre Gefängnis sind eine Schande! 15 Jahre sind genug!

Deutsch: ¡Basta Ya! (jmb, db)

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